Dr. Gasch Kriminalpsychologin
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Schlagwortarchiv für: Prävention

Beiträge

Das Schattenreich der Pädosexualität als Herausforderung für die grenzpolizeiliche Gefahrenabwehr – Rücküberstellung eines rückfallgefährdeten pädosexuellen Straftäters

November 2021/in Publikationen /von Neckarmedia

Christian Bitzigeio, Weil am Rhein & Dr. Ursula Gasch, Tübingen

In: Die POLIZEI – Fachzeitschrift für die öffentliche Sicherheit mit Beiträgen aus der deutschen Hochschule der Polizei
Heft 10/2021, Seite 443-449

 

Im Rahmen der grenzpolizeilichen Aufgabenwahrnehmung ist die Bundespolizei auch für die Übernahme von im Ausland wegen sexuellen Kindesmissbrauchs verurteilten und von dort rückgeführten deutschen Staatsangehörigen zuständig. Diesem Deliktsbereich ist eine hohe Komplexität und Vielschichtigkeit immanent. Reisen diese Personen in das Bundesgebiet ein, stellt sich vor dem Hintergrund der nicht unerheblichen Rückfallquote regelmäßig die Frage des individuellen Gefahrenpotentials. Eine solide Risikoeinschätzung basiert auf der Synthese von Befunden unter anderem aus den Bereichen Psychologie, Kriminologie und Medizin. Als erstbefasste Strafverfolgungs- und Gefahrenabwehrbehörde trägt die Bundespolizei die Verantwortung, dass erforderliche Maßnahmen eingeleitet und zuständige Inlandsbehörden involviert werden. Versäumnisse können verehrende Folgen zeitigen. Aus diesem Grund ist neben soliden Rechtskenntnissen zumindest Basiswissen betreffend pädosexuelle Phänomenologie in ihren interdisziplinären Bezügen zentral.

EPHK Christian Bitzigeio: M.A., stv. Leiter Ermittlungsdienst einer Bundespolizeiinspektion, freier Kriminologe und Polizeiwissenschaftler

Dr. Ursula Gasch, Diplompsychologin und Kriminologin, Fachpsychologin für Klinische Psychologie und Psychotherapie BDP/DGPs, Forensisch-Psychologische Sachverständige, Leiterin des Instituts für Gerichts- und Kriminalpsychologie in Tübingen

/wp-content/uploads/2016/11/logo-gasch-retina_1.png 0 0 Neckarmedia /wp-content/uploads/2016/11/logo-gasch-retina_1.png Neckarmedia2021-11-02 17:29:562021-11-02 17:33:21Das Schattenreich der Pädosexualität als Herausforderung für die grenzpolizeiliche Gefahrenabwehr – Rücküberstellung eines rückfallgefährdeten pädosexuellen Straftäters

Risikobeziehungen – Welches Gewaltpotenzial birgt Eifersucht?

Februar 2020/in TV und Radio /von Neckarmedia

Mitschnitt SWR3 Radiointerview mit Brigitte Egelhaaf am 03.Februar 2020

im Rahmen der monatlichen Beziehungsshow des SWR3 zum Thema „Eifersucht“

dr-gasch.de/…/Mitschnitt-SWR3-Beziehungsshow.MUS_.mp3

 

„Frauen morden, um sich von Männern zu befreien. Männer tun es, um eine Frau zu behalten.“

 

Monckton Smith (2019) „Vom Liebesschwur zum Femizid – wie Risikobeziehungen eskalieren“:

https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&uact=8&ved=2ahUKEwja5YC-w8znAhVcQ0EAHQGbBuwQFjAAegQIARAB&url=https%3A%2F%2Fwww.spiegel.de%2Fpanorama%2Fjustiz%2Ffemizide-vom-liebesschwur-zum-mord-wie-risikobeziehungen-eskalieren-a-1285904.html&usg=AOvVaw1eEY9YxlhlNZP3drRCN7oj

 

/wp-content/uploads/2016/11/logo-gasch-retina_1.png 0 0 Neckarmedia /wp-content/uploads/2016/11/logo-gasch-retina_1.png Neckarmedia2020-02-12 18:28:322020-03-24 15:45:57Risikobeziehungen – Welches Gewaltpotenzial birgt Eifersucht?

Klerikale Strukturen und rigide Sexualmoral begünstigen den sexuellen Missbrauch von Kindern durch Würdenträger

Oktober 2018/in Presse /von Neckarmedia

Von Philipp Koebnik, Schwäbisches Tagblatt vom  02. Oktober 2018

Die Dunkelziffer bei sexuellem Missbrauch durch geistliche Würdenträger in der katholischen Kirche ist hoch. Bereits die offiziellen Zahlen sind erschreckend: Zwischen 1946 und 2014 sollen 1670 katholische Kleriker 3677 Minderjährige sexuell missbraucht haben. Das geht aus einer jüngst veröffentlichten Studie hervor, die ein Konsortium aus verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz erstellt hat. Demnach waren 4,4 Prozent aller Kleriker der deutschen Bistümer mutmaßliche Täter: in jedem sechsten Fall sei es zu Formen der Vergewaltigung gekommen. Die wenigsten Übergriffe haben dabei einen pädophilen Hintergrund.

https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Gasch-Klerikale-Strukturen-und-rigide-Sexualmoral-beguenstigen-sexuellen-Missbrauch-von-Kindern–388489.html

außerdem:

http://dr-gasch.de/2010a-sexueller-missbrauch-in-der-katholischen-kirche-aktuelle-befunde/

http://dr-gasch.de/die-wenigsten-taeter-sind-paedophil-missbrauchsskandal-in-der-katholischen-kirche/

http://dr-gasch.de/2008c-ein-mann-an-der-grenze-der-fall-des-domkapitulars-otto-m/

http://dr-gasch.de/2007d-paedosexuelle-taeter-im-profil-unterscheiden-sich-geistliche-sexualstraftaeter-von-anderen-sexualstraftaetern/

https://www.researchgate.net/publication/304116624_Padosexuelle_Tater_im_Profil_Personen-_und_tatbezogene_Merkmale_geistlicher_Sexualstrafater

/wp-content/uploads/2016/11/logo-gasch-retina_1.png 0 0 Neckarmedia /wp-content/uploads/2016/11/logo-gasch-retina_1.png Neckarmedia2018-10-02 15:38:002021-08-18 17:30:08Klerikale Strukturen und rigide Sexualmoral begünstigen den sexuellen Missbrauch von Kindern durch Würdenträger

Amoklauf München – Angstraum Social Media: Eine Gefahr für die Innere Sicherheit?

Juli 2017/in Podiumsdiskussion /von Neckarmedia

Bayerischer Landtag am 21.07.2017

https://www.bayern.landtag.de/aktuelles/veranstaltungen/gaeste-und-begegnungen/21072017-podiumsdiskussion-amoklauf/

/wp-content/uploads/2016/11/logo-gasch-retina_1.png 0 0 Neckarmedia /wp-content/uploads/2016/11/logo-gasch-retina_1.png Neckarmedia2017-07-24 17:04:432019-01-07 15:14:20Amoklauf München – Angstraum Social Media: Eine Gefahr für die Innere Sicherheit?

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Letzte Veröffentlichungen

  • Potential Sources of fact-finding errors – Identification of false memoriesSeptember 2025 - 16:27

    In: 21. International Congress „Criminalistics and Forensic Expertology: Science, Studies, Practice“ (Gdansk / Danzig, 18.-20. Sept. 2025) A collection of peer-reviewed scientific articles Hrsg: Lithuanian Criminalists Association, Lithuanian Criminalists Association, Polish Association of Criminalists / Forensic Association Vilnius – Warszawa, 2025 ISBN 9788396066657

  • Potential sources of error when establishing the facts – recognising false memoriesAugust 2025 - 19:11

    Zusammenfassung

    Zur Aufgabe des aussagepsychologischen Sachverständigen zählt vornehmlich die Prüfung, ob eine Aussage eine Falschbehauptung darstellt, oder ob sie zwar der subjektiven Realität einer Person entspricht, objektiv aber unzutreffend und damit nicht erlebnisfundiert ist. Inzwischen unumstritten ist, dass Erinnerungen an nie stattgefundene Ereignisse unter bestimmten Umständen künstlich generiert und verstärkt werden können. Fatal ist, dass Scheinerinnerungen aus aussagepsychologischer Sicht eine mitunter sogar hohe Aussagequalität aufweisen und schwer belegbar sind, sofern sich keine Hinweise für eine erhöhte Suggestibilität des Zeugen finden und keine entsprechenden Außenkriterien bzw. Sachbeweise auszumachen sind. Als nicht unerhebliche mögliche Fehlerquellen haben sich in diesem Zusammenhang dem Ermittlungs- und Strafverfahren vorangehende und begleitende traumatherapeutische Behandlungen, aber auch der intensive tatbezogene Austausch im sozialen Nahraum oder in Selbsthilfegruppen und Internetforen sowie sonstige mediale Einflüsse, erwiesen. Im Fokus dieses Beitrags stehen die Besonderheiten einer Aussageperson sowie externer Faktoren, wie klinische Diagnosestellung und das Procedere einer Traumatherapie, im Hinblick auf das Risiko der Entstehung von Scheinerinnerungen und korrespondierende Folgen für die Einschätzung der Glaubhaftigkeit im Rahmen der aussagepsychologischen Systematik.

    Summary

    The task of the psychological expert witness is primarily to examine whether a statement is a false assertion or whether it corresponds to the subjective reality of a person but is objectively incorrect and therefore not based on experience. It is now undisputed that memories of events that never happened can be artificially generated and reinforced under suggestive circumstances. Furthermore it is fatal that, from the point of view of testimonial psychology, false memories sometimes even have a high quality of testimony and are difficult to substantiate unless there are indications of increased suggestibility on the part of the witness and no corresponding external criteria or material evidence can be identified. In this context, trauma therapy treatments preceding and accompanying the investigation and criminal proceedings, but also the intensive crime-related exchange in the social environment or in self-help groups and internet forums, as well as media influences, have proven to be not insignificant potential sources of error. This article focuses on the particularities of a witness and external factors, such as clinical diagnosis and the procedure of trauma therapy, with regard to the risk of evoking false memories and the corresponding consequences for the assessment of credibility within the framework of the psychological system of testimony.

  • Einstieg in eine Europäische Föderation der KriminalistenFebruar 2025 - 15:31

    von Ursula Gasch und Thomas E. Gundlach in: Der Kriminalist 01-02/2025, S.35-36 Vom 12. – 14. September 2024 trafen sich in Vilnius (Litauen) mehr als 70 Teilnehmer aus 10 Nationen zum 20. Internationalen Kongress „Criminalistics and Forensic Expertology: Science, Studies, Practice“ Gleich zu Beginn der Veranstaltung unterzeichneten vier kriminalistische Vereinigungen – die „Litauische Gesellschaft für […]

Kontakt: Dr. Ursula Gasch

Telefon: 07071 / 25 55 09
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