Speziell für Rechtsanwälte: Tatsachenfeststellung im Ermittlungs- und Strafverfahren – State of the Art

Für Rechtsanwälte: Realität – Erinnerung – Aussage

Veranstaltung nach § 15 FAO

Nächster Termin: 12. April 2019

Inhalt:

Im Rahmen der praxisnahen Veranstaltung imUmfang von 7,5 Zeitstunden werden neben den nach BGH geltenden Kriterien und Standards für ein valides Glaubwürdigkeitsgutachten grundlegende aussagepsychologische Kenntnisse und deren konkrete Anwendung im Bereich Tatsachenfeststellung und Vernehmung vermittelt. Besondere Berücksichtigung finden hier auch Schnittstellen zur Psychotraumatologie, welche im Zusammenhang und konkreten Umgang mit möglicherweise traumatisierten Mandanten von großer Bedeutung sein können.

Themen sind u.a.:

  • Psychologie des Lügens: Erkenntnisse aus der Emotions- und Kognitionsforschung
  • Gedächtnis: Warum und wie wir vergessen
  • Formale und inhaltliche Anforderungen an Glaubwürdigkeitsgutachten nach BGH
  • Methode der Nullhypothesenprüfung
  • Realkennzeichenanalyse
  • Suggestive Einflüsse und die Entstehung einer Pseudoerinnerung
  • Vulnerable Mandantengruppen: Personen mit geistiger Behinderung, Senioren und Kinder
  • Traumatisierte Mandanten
  • Psychotherapie vor Abschluss der Beweisaufnahme – (k)eine gute Idee?

Kursleitung:

Dr. Ursula Gasch ist Lehrbeauftragte für Forensische Psychologie im Masterstudiengang Kriminalistik an der School of Criminal Investigation CIFoS in Berlin und bundesweit als Glaubwürdigkeitsgutachterin tätig. Sie war langjährige Beraterin der Polizei im kriminalpolizeilichen Arbeits- und Fortbildungsbereich – speziell betreffend Fälle schwerster Gewaltkriminalität sowie Verhandlungsgruppenpsychologin.

Ort:   Institut für Gerichts- und Kriminalpsychologie, Am Markt 9, 72070 Tübingen

Preis: 350,- € (incl. 19% USt)

Termine

12. April 2019

05. Juli 2019

30. August 2019

08. November 2019

Zielgruppe

Rechtsanwälte – insbesondere mit Schwerpunkt Strafrecht

Fortbildung ist auf 16 Teilnehmer begrenzt

Kursleitung

Dr. Ursula Gasch ist Lehrbeauftragte für Forensische Psychologie im Masterstudiengang Kriminalistik an der School of Criminal Investigation CIFoS in Berlin und bundesweit als forensisch-psychologische Sachverständige tätig

Anmeldung und weitere Informationen

Telefonisch unter 07071 – 25 55 09
oder per E-Mail an mail@dr-gasch.de

Durchführung: Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Zahlungseingangs berücksichtigt. Erst mit der Überweisung der Teilnahmegebühr wird die Anmeldung als verbindlich angesehen. Die Kursgebühr wird sofort mit der Anmeldung fällig.
Beachten Sie bitte unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Bestätigung: Am Ende der Veranstaltung erhält jeder Teilnehmer eine Teilnahmebescheinigung, aus der Kursinhalte und Anzahl der Lehreinheiten ersichtlich sind.

Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Kriminalistik DGfK e.V. erhalten 10% Rabatt.

Fortbildungsveranstaltung nach §15 FAO

Aussagepsychologie und Vernehmungslehre kompakt - für Polizeibeamte und Polizeibeamtinnen

Für Angehörige von Polizei und Staatsanwaltschaft:

Aussagepsychologie und Vernehmungslehre kompakt

Nächster Termin:    06./07. Juni 2019  

  

Es ist eigentlich erstaunlich, dass offenbar weithin die Vorstellung herrscht, dass die Beherrschung der Vernehmungsmethoden und der Grundfragen der Zeugenpsychologie sich in der Praxis von selbst ergibt.“ (Zitat Peters 1972)

So zeugen Rechtsprechung und Literatur von zahlreichen Fällen, die Gegenteiliges belegen – bis hin zum Verwertungsverbot bei Kapitaldelikten und Fehlurteilen in Form der Verurteilung Unschuldiger. Anhand zahlreicher Fälle aus der langjährigen Praxis der Referenten werden grundlegende sowie spezielle Kenntnisse betreffend die Tatsachenfeststellung im Ermittlungs- und Strafverfahren vermittelt. Der qualitative Standard orientiert sich hierbei an den für Glaubwürdigkeitsgutachter geltenden Vorgaben des BGH (Mindeststandards) sowie Präzisierungen anhand aktueller interdisziplinärer Forschung und Rechtsprechung.

Themen sind u.a.:

    • Der Polizeibeamte als Zeuge vor Gericht
    • Schluss mit Missverständnissen: Zur Rolle des aussagepsychologischen Sachverständigen im Ermittlungs- und Strafverfahren
    • Psychologie des Lügens: Erkenntnisse der Emotions- und Kognitionsforschung
    • FACS – Mikromimik
    • Lügendetektor
    • Aussagetüchtigkeit eines Zeugen
    • Zur Methode der Nullhypothesenprüfung
    • Inhaltsanalytische Kriterien einer Aussage: Realkennzeichen und Konstanz
    • Überprüfung der Zuverlässigkeit einer Aussage
    • Pseudoerinnerungen: Das Gedächtnis und die Rolle suggestiver Einflüsse
    • Sexualdelikte im aussagepsychologischen Kontext
    • Vulnerable Zeugengruppen: Kinder, Senioren, geistig behinderte Menschen, traumatisierte Personen
    • Simulation einer posttraumatischen Belastungsstörung
    • Polizeiliche Vernehmung und ihre Orientierung an den inhaltlichen Kriterien und Mindestanforderungen des BGH an ein valides Glaubwürdigkeitsgutachten
    • Grundlegendes Vorgehen bei einer Vernehmung – und wie ich dieselbe (nicht) an die Wand fahre!
    • Polizeiliche Vernehmung als Beziehungsarbeit
    • Dokumentation polizeilicher Vernehmungen

Zielgruppe:

Diese Fortbildung eignet sich besonders für Polizeibeamte und Polizeibeamtinnen sowie Dezernentinnen und Dezernenten der Staatsanwaltschaft, die mit der Bearbeitung schwerer Gewaltdelikte / Sexualdelikte befasst sind. Die Teilnehmerzahl ist auf max. 16 Personen begrenzt.

Kursleitung / Referententandem:

Dr. Ursula Gasch ist Lehrbeauftragte für Forensische Psychologie im Masterstudiengang Kriminalistik an der School of Criminal Investigation CIFoS in Berlin und bundesweit als forensisch-psychologische Sachverständige tätig. Sie war langjährige Beraterin der Polizei im kriminalpolizeilichen Arbeits- und Fortbildungsbereich – speziell betreffend Fälle schwerster Gewaltkriminalität sowie als Verhandlungsgruppenpsychologin.

Christian Bitzigeio ist Polizeibeamter mit langjähriger Erfahrung in Leitungsfunktionen im kriminalpolizeilichen Tätigkeitsbereich und Absolvent des Masterstudiengangs „Kriminologie & Polizeiwissenschaft“ an der Juristischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum.

Ort:                     Institut für Gerichts- und Kriminalpsychologie      Am Markt 9        72070 Tübingen

Preis:                   320,00 € (incl. 19% USt.)

Kursleitung

Dr. Ursula Gasch ist Lehrbeauftragte für Forensische Psychologie im Masterstudiengang Kriminalistik an der School of Criminal Investigation CIFoS in Berlin und bundesweit als forensisch-psychologische Sachverständige tätig

Anmeldung und weitere Informationen

Telefonisch unter 07071 – 25 55 09
oder per E-Mail an mail@dr-gasch.de

Durchführung: Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Zahlungseingangs berücksichtigt. Erst mit der Überweisung der Teilnahmegebühr wird die Anmeldung als verbindlich angesehen. Die Kursgebühr wird sofort mit der Anmeldung fällig.
Beachten Sie bitte unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Bestätigung: Am Ende der Veranstaltung erhält jeder Teilnehmer eine Teilnahmebescheinigung, aus der Kursinhalte und Anzahl der Lehreinheiten ersichtlich sind.

Termine

nächster Termin: 06/07. Juni 2019

weitere Termine auf Anfrage

Speziell für Psychotherapeuten: Psychoptherapie während des Ermittlungs- und Strafverfahren

Für Ärzte und Psychologen
„Zur Rolle des Psychotherapeuten als Zeuge im Strafverfahren“

Nächster Termin: 20.09.2019

Immer wieder sind Ärzte und Psychologen damit konfrontiert, dass es während der Behandlung ihrer zumeist traumatisierten Klienten zu Ermittlungsverfahren bzw. Strafverfahren kommt und sie selbst in den Zeugenstand gerufen werden. Nicht selten handelt es sich dabei um Verfahren mit größerem öffentlichen Interesse. Dies führt bei den Vertretern der Heilkunde nicht selten zu Verunsicherungen und Fragen.

Ziel der praxisnahen eintägigen Veranstaltung ist die Vermittlung grundlegender Kenntnisse über den Ablauf von Strafverfahren, die Rolle der Verfahrensbeteiligten sowie mögliche Wechselwirkungen strafprozessualer Aspekte mit der traumatherapeutischen Behandlung von Klienten, die als Opferzeugen Partei eines Strafverfahrens sind.

Inhalt:

  • Ablauf des Verfahrens nach StPO
  • Verfahrensbeteiligte  sowie deren Rechte und Pflichten
  • Tatsachenfeststellung vor Gericht und Begutachtung der Glaubwürdigkeit durch Sachverständige
  • Spannungsfelder im Zusammenhang mit einer zeitgleichen psychotherapeutischen Behandlung z.B.
    • Forensische und Klinische Fragestellungen
    • Problematische PTBS-Diagnosen
    • Schweigepflicht

Dr. Ursula Gasch ist Lehrbeauftragte für Forensische Psychologie im Masterstudiengang Kriminalistik an der School of Criminal Investigation CIFoS in Berlin und bundesweit als forensisch-psychologische Sachverständige tätig. Sie war langjährige Beraterin der Polizei im kriminalpolizeilichen Arbeits- und Fortbildungsbereich – speziell betreffend Fälle schwerster Gewaltkriminalität sowie Verhandlungsgruppenpsychologin. Sie ist Autorin zahlreicher einschlägiger Fachbeiträge zu den Schnittstellen von Justiz und Psychologie.

Ort:    Institut für Gerichts- und Kriminalpsychologie, Am Markt 9, 72070 Tübingen

Preis: 350,- € (incl. 19% USt)

Termine

nächster Termin am 20.09.2019

weitere Termine auf Anfrage

Inhouseschulungen sind möglich

Zielgruppe

Ärztliche und psychologische Psychotherapeuten; Diplompsychologen (HPG); Fachpsychologen für Klinische Psychologie und Psychotherapie BDP

Auf 16 Teilnehmer begrenzt

Kursleitung

Dr. Ursula Gasch ist Lehrbeauftragte für Forensische Psychologie im Masterstudiengang Kriminalistik an der School of Criminal Investigation CIFoS in Berlin und bundesweit als forensisch-psychologische Sachverständige tätig. Außerdem verfügt sie über umfangreiche traumatherapeutische Erfahrungen.

Anmeldung und weitere Informationen

Telefonisch unter 07071 – 25 55 09
oder per E-Mail an mail@dr-gasch.de

Durchführung: Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Zahlungseingangs berücksichtigt. Erst mit der Überweisung der Teilnahmegebühr wird die Anmeldung als verbindlich angesehen. Die Kursgebühr wird sofort mit der Anmeldung fällig.
Beachten Sie bitte unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Bestätigung: Am Ende der Veranstaltung erhält jeder Teilnehmer eine Teilnahmebescheinigung, aus der Kursinhalte und Anzahl der Lehreinheiten ersichtlich sind.

Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Kriminalistik DGfK e.V. erhalten 10% Rabatt.

Fortbildungsveranstaltung nach §15 FAO

Dr. Ursula Gasch

Kriminalpsychologie für Medienvertreter

Für Medienvertreter und Autoren:

Kriminalpsychologie

Termin: 15. Juli 2019

Das hohe Gut der Pressefreiheit bedingt bereits aus ethischen Gesichtspunkten verantwortliches Handeln aller in diesem Berufsfeld agierenden Personen. Schon die Folgen einer „nur“ unsensiblen Berichterstattung kann gerade auch für die betroffenen Opfer sowie deren Angehörige im Kontext schwerer Straftaten oder Unglücke erhebliche Gesundheitsschädigungen zur Folge haben. Ganz zu Schweigen von den möglichen (mitunter nachteiligen) Auswirkungen journalistischer Berichterstattung auf die Ermittlungsarbeit der Strafverfolgungsbehörden.

Im Fokus der eintägigen Veranstaltung steht die praxisnahe Vermittlung kriminalpsychologischer Tätigkeitsfelder sowie Einblick in ausgesuchte Deliktsbereiche und kriminologische Fakten, welche im Zusammenhang mit journalistischer Berichterstattung eine große Rolle spielen können. Ein wesentlicher Aspekt der Veranstaltung ist weiter das Thema „Eigensicherung“ – denn die Involviertheit des Berichterstatters macht auch etwas mit demselben. Und dies gilt nicht minder für Buchautoren, welche im kriminalistischen Kontext Recherche betreiben und schreiben.

Ort: Am Markt 9, 72070 Tübingen

Preis: 360,00 € (incl. 19% USt.)

Zielgruppe

Diese Veranstaltung ist besonders für Redakteure, Journalisten, Autoren und Regisseure

Kursleitung

Dr. Ursula Gasch ist Lehrbeauftragte für Forensische Psychologie im Masterstudiengang Kriminalistik an der School of Criminal Investigation CIFoS in Berlin und bundesweit als forensisch-psychologische Sachverständige tätig

Anmeldung und weitere Informationen

Telefonisch unter 07071 – 25 55 09
oder per E-Mail an mail@dr-gasch.de

Durchführung: Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Zahlungseingangs berücksichtigt. Erst mit der Überweisung der Teilnahmegebühr wird die Anmeldung als verbindlich angesehen. Die Kursgebühr wird sofort mit der Anmeldung fällig.
Beachten Sie bitte unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

Bestätigung: Am Ende der Veranstaltung erhält jeder Teilnehmer eine Teilnahmebescheinigung, aus der Kursinhalte und Anzahl der Lehreinheiten ersichtlich sind.

Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Kriminalistik DGfK e.V. erhalten 10% Rabatt.

Fortbildungsveranstaltung nach §15 FAO