Schaulustige: Das beharrliche Hinschauen hat durchaus einen Sinn

Zeit-Online – Interview von Maria Mast am 31.Mai 2019

 

Bei einem schweren Unfall auf der A 6 starb in der vergangenen Woche ein Lkw-Fahrer. Gaffer sorgten zusätzlich für ein Verkehrschaos und filmten die Szenen – ein Polizist wies sie zurecht und konfrontierte sie mit der Frage, ob sie einen toten Menschen sehen wollten. Ein Gespräch mit der Psychologin Ursula Gasch über den Drang, hinzuschauen, und die Not, es nicht lassen zu können.

https://www.zeit.de/wissen/2019-05/schaulustige-gaffer-unfall-psychologie

Die wenigsten Täter sind pädophil – Missbrauchsskandal in der Katholischen Kirche

Nürtinger Zeitung vom 26. April 2019: Interview von Matthäus Klemke

Missbrauchsskandal in der Katholischen Kirche:

Im vierten und letzten Teil unserer Serie zum Missbrauchsskandal sprechen wir mit der Tübinger Kriminologin Ursula Gasch. Seit 2003 erstellt sie für jeden Priesteramts-Anwärter in der Diözese Rottenburg-Stuttgart ein psychologisches Gutachten – seit 2018 auch für die Kandidaten im Bistum Mainz. Im Interview erklärt sie, warum die Kirche anziehend auf Sexualstraftäter wirkt.

https://www.ntz.de/nachrichten/region/artikel/die-wenigsten-taeter-sind-paedophil/

Klerikale Strukturen und rigide Sexualmoral begünstigen den sexuellen Missbrauch von Kindern durch Würdenträger

Ursula Gasch im Interview mit Philipp Koebnik
02. Oktober 2018

Zum aktuellen Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche

Auch wenn die Dunkelziffer noch höher liegen dürfte – schon die offiziellen Zahlen sind erschreckend: Zwischen 1946 und 2014 sollen 1670 katholische Kleriker 3677 Minderjährige sexuell missbraucht haben. Das geht aus einer jüngst veröffentlichten Studie hervor, die ein Konsortium aus verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz erstellt hat. Demnach waren 4,4 Prozent aller Kleriker der deutschen Bistümer mutmaßliche Täter, in jedem sechsten Fall sei es zu Formen der Vergewaltigung gekommen.

https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Gasch-Klerikale-Strukturen-und-rigide-Sexualmoral-beguenstigen-sexuellen-Missbrauch-von-Kindern–388489.html

Die Neugierige

Gast der Woche beim Schwäbischen Tagblatt: Sie beriet die Polizei bei Geiselnahmen und Erpressungen, kümmerte sich um traumatisierte Opfer und untersucht die Glaubwürdigkeit von Zeugen: Die umtriebige Tübinger Kriminalpsychologin Ursula Gasch ist deutschlandweit gefragt.

Im Interview mit Jonas Bleeser

Schwäbisches Tagblatt vom 14. April 2018

https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Die-Neugierige-370150.html

Manchmal kann es mit einem Mord enden

Stalking ist immer beklemmend. Aber wann ist es auch gefährlich? Und wie schützt man sich davor?

Interview Frauke Hunfeld und Franziska Seiffert in Stern Crime Heft 17/2018 S. 74-78

 

Dynamische Gefährdungsanalyse als Basis für erfolgreiches Bedrohungsmanagement bei Stalking

 

Gaffen kann süchtig machen

Spiegel Online (Panorama) am 19.11.2017: Interview von Jean-Pierre Ziegler

Für die Rettungskräfte war es ein außergewöhnlich strapazierender Einsatz. Drei Menschen starben bei einem schweren Unfall auf der A3 im Spessart und die Autobahn wurde voll gesperrt. Fast zwölf Stunden am Stück arbeiteten manche der ehrenamtlichen Feuerwehrleute an der Unfallstelle. Ein Feuerwehrmann bespritzte Fahrzeuge von aggressiven Schaulustigen mit Wasser – auch um die Fahrer vom Fotografieren abzuhalten.

Woher kommt die Lust am Gaffen? Antworten von der Kriminalpsychologin Ursula Gasch.

Link zum Artikel

Und alle schauen zu: Wenn Gewalttaten live auf Facebook übertragen werden

Augsburger Allgemeine vom 28.03.2017

http://www.augsburger-allgemeine.de/digital/Und-alle-schauen-zu-Wenn-Gewalttaten-live-auf-Facebook-uebertragen-werden-id41013286.html

Diese Berliner Uni hat eine Leiche im Keller

Berliner Zeitung vom 25.10.2016: Interview von Franziska Klemenz

Masterstudiengang Kriminalistik

Hier steht das Verbrechen auf dem Lehrplan. In Berlin-Mitte steht Deutschlands erste Hochschule, an der Kriminalistik gelehrt wird.

http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/diese-berliner-uni-hat-eine-leiche-im-keller