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Die wenigsten Täter sind pädophil – Missbrauchsskandal in der Katholischen Kirche

Nürtinger Zeitung vom 26. April 2019: Interview von Matthäus Klemke

Missbrauchsskandal in der Katholischen Kirche:

Im vierten und letzten Teil unserer Serie zum Missbrauchsskandal sprechen wir mit der Tübinger Kriminologin Ursula Gasch. Seit 2003 erstellt sie für jeden Priesteramts-Anwärter in der Diözese Rottenburg-Stuttgart ein psychologisches Gutachten – seit 2018 auch für die Kandidaten im Bistum Mainz. Im Interview erklärt sie, warum die Kirche anziehend auf Sexualstraftäter wirkt.

https://www.ntz.de/nachrichten/region/artikel/die-wenigsten-taeter-sind-paedophil/

Klerikale Strukturen und rigide Sexualmoral begünstigen den sexuellen Missbrauch von Kindern durch Würdenträger

Ursula Gasch im Interview mit Philipp Koebnik
02. Oktober 2018

Zum aktuellen Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche

Auch wenn die Dunkelziffer noch höher liegen dürfte – schon die offiziellen Zahlen sind erschreckend: Zwischen 1946 und 2014 sollen 1670 katholische Kleriker 3677 Minderjährige sexuell missbraucht haben. Das geht aus einer jüngst veröffentlichten Studie hervor, die ein Konsortium aus verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz erstellt hat. Demnach waren 4,4 Prozent aller Kleriker der deutschen Bistümer mutmaßliche Täter, in jedem sechsten Fall sei es zu Formen der Vergewaltigung gekommen.

https://www.tagblatt.de/Nachrichten/Gasch-Klerikale-Strukturen-und-rigide-Sexualmoral-beguenstigen-sexuellen-Missbrauch-von-Kindern–388489.html

Sexualdelikte aus kriminologischer, psychotraumatologischer und juristischer Sicht

Buchbeitrag in: „Handbuch der Psychotraumatologie“ (2. Auflage) Hrsg.: G. Seidler, H. Freyberger, A. Maercker. Klett-Cotta Verlag